Gedanken zu Weihnachten 2017 - Was wirklich zählt - (Teil 2)
- 3. Dez. 2017
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Mit dem Leben „Viva“ unmittelbar verbunden ist die Freiheit, die Freiheit jedes Einzelnen, der Respekt, auch die Meinung, eines Jeden anzuerkennen, auch wenn er oder sie nicht auf unserer Linie liegt. Die Starrköpfigkeit und die Unfähigkeit über den eigenen Tellerrand hinauszusehen, aber auch die Angst, seine, Deine, unsere eigene Meinung könnte anecken, behindern uns, unsere demokratischen Grundwerte, (wie die Meinungsfreiheit) frei auszuleben. Deshalb ist die einzige wahre „political correctness“,… …seine Meinung, seinen Willen kundzutun, die Meinungsfreiheit in einer Demokratie ausüben zu dürfen. Haben wir einfach auch den Mut, die Meinung von Andersdenkenden zu hören und uns mit dem, frei nach unserem Gewissen, auseinanderzusetzen. „Der geistige Suizid, nie seine Meinung sagen zu können oder zu dürfen, ist nie eine Lösung, sondern der Anfang von großem andauerndem Leid.“ (Peter Ochsenbauer) Man muss daran denken, dass dem „Menschen freier Wille sein Himmelreich“ ist. Das bedeutet, dass man den freien Willen eines Menschen niemals in die Knie zwingen kann und darf. Ein Wesensmerkmal des Menschen ist seine freie Entscheidungsmöglichkeit, sein Stolz und seine Aufgabe mit der jeder da ist. Wenn man diese Aufgabe einem Menschen wegnimmt, dann hat man ihn gebrochen und er ist zu keinem Leben mehr fähig…. „Gib dem Menschen eine Aufgabe (die er lösen könnte und will) und er will leben!“ (Peter Ochsenbauer) „Es kommt nicht darauf an Glück zu spüren, sondern Sinn, denn das ist eine Grundlage von glücklichen Momenten.“ (Peter Ochsenbauer)
Mir fällt dieses Jahr kein „salbungsreicher“ Spruch ein, auch kein weihnachtliches Gedicht, aber: gemäß dem Film „Forest Gump“, wo er sagt: „Dumm ist, wer Dummes tut.“ Und Zitaten, wie: „Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel: Man weiß nie, was man bekommt.“ Habe ich auch eine Weisheit parat, was mit der Diskussion um „Political Correctness“ und „Gutmenschen“ zu tun hat. Diese Begriffe halte ich eher für politische Schlagwörter (Kampfbegriffe). Obwohl der Vorwurf der PC, rechte wie auch linke Parteien betreffen könnte. Hat es jedoch immer schon die Gewalt gefördert, wenn man sich anpasst und Unrecht nicht rechtzeitig beim Namen nennt. Insofern liegt darin auch ein Körnchen Wahrheit. Früher sagte man zu „Political Correctness“ wohl Ausdrücke, wie „Angepasstheit“, oder „Heuchelei“…, etc. Wenn man sich quasi nicht traut, die Fakten zu nennen oder seine Meinung zu sagen, nur weil man Angst hat, eine gewisse politische Linie zu übertreten. Das könnte daran liegen, dass wahrscheinlich viele Menschen deshalb Angst haben, sie könnten (auch wirtschaftliche) Nachteile erhalten, wenn sie zu dem stehen, was sie für gerecht und richtig halten. Diese Angst, seine Meinung nicht äußern zu dürfen, fördert aber, so vermute ich, jedoch eher die radikalen Kräfte. Zum Schimpfwort „Gutmensch“ sage ich deshalb, analog zu „Forest Gump“ (Dumm ist, wer Dummes tut): „Gut ist, wer Gutes tut.“ Deshalb „Nichts für Ungut“ wie man bei uns in Bayern sagt. ;-)


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