Frieden! - Präambel
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München, 15.02.2026
Frieden und Empathie statt Kriegsrhetorik und Feindbilder
Wir leben in einer Zeit, in der die Sprache des Krieges lauter geworden ist als die Sprache des Friedens. In der Aufrüstung als alternativlos gilt und Empathie als Schwäche. In der Menschen zu Kostenstellen werden und Würde zur Verhandlungsmasse. „Feindbilder werden durch Kriegsrhetorik nicht nur gesellschaftlich heraufbeschworen — sie werden zu Haushaltstiteln.
Wir erleben eine Wirtschaftspolitik, die sich an einer Rüstungslogik orientiert, statt an einer sozialen Marktwirtschaft, die Zusammenhalt und Frieden sichert. Denn es ist politisch einfacher, sich in Militärbudgets und martialischer Sprache zu verlieren, als die heimische Wirtschaft und soziale Infrastruktur wirklich zu stärken.“„Rüstungspolitik zu Lasten des Friedens“
Wir sagen: Nicht in unserem Namen!
Wir stehen für ein Europa, das Menschen schützt – nicht Systeme. Für eine Politik, die Verletzlichkeit anerkennt und Empathie stärkt. Für eine Zukunft, die auf Frieden baut, nicht auf Eskalation.
1. Menschenwürde ist unteilbar
Würde gilt im Alter. Würde gilt in der Pflege. Würde gilt in psychischen Krisen. Würde gilt in der Außenpolitik.
Eine Gesellschaft, die Menschen im Inneren entwürdigt, kann keinen Frieden nach außen tragen. Wir fordern eine Politik, die Würde nicht wegspart, wegdrückt oder wegoptimiert.
2. Empathie ist eine politische Kraft
Empathie ist keine private Emotion. Sie ist eine gesellschaftliche Fähigkeit. Sie ist die Grundlage jeder Demokratie und jeder Friedensordnung.
Empathie erkennt Verletzlichkeit. Empathie schützt Menschen. Empathie verhindert Feindbilder.
Wir fordern eine Politik, die Empathie nicht als Schwäche abwertet, sondern als Stärke begreift.
3. Frieden ist aktive Sicherheitspolitik
Frieden entsteht nicht durch Panzer, sondern durch Prävention. Nicht durch Eskalation, sondern durch Diplomatie. Nicht durch Militarisierung, sondern durch soziale Stabilität.
Pflege, psychische Gesundheit, Alterswürde und soziale Sicherheit sind keine Sozialausgaben. Sie sind die Infrastruktur des Friedens.
Wir fordern ein Europa, das Sicherheit nicht nur militärisch definiert, sondern menschlich.
4. Feindbilder zerstören Gesellschaften
Wer Menschen zu Feinden erklärt, zerstört die Fähigkeit zur Lösung. Wer Konflikte nur militärisch denkt, verhindert Verständigung. Wer Angst instrumentalisiert, schwächt die Demokratie.
Wir sagen: Frieden statt Feindbilder. Dialog statt Dämonisierung. Menschlichkeit statt Mobilmachung.
5. Verletzlichkeit ist die gemeinsame Basis des Menschseins
Jeder Mensch wird alt. Jeder Mensch wird krank. Jeder Mensch erlebt Krisen. Jeder Mensch braucht andere.
Verletzlichkeit ist keine Ausnahme – sie ist die Regel. Eine Gesellschaft, die Verletzlichkeit abwertet, zerstört sich selbst. Wir fordern eine Politik, die Verletzlichkeit schützt, statt sie zu bestrafen.
6. Menschen sind keine Kostenstellen
Wenn Politik Menschen nach ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit bewertet, verliert sie ihre moralische Grundlage. Wenn Pflegekräfte ausbrennen, ältere Menschen verarmen und psychische Erkrankungen stigmatisiert werden, ist das kein Naturgesetz – es ist eine politische Entscheidung.
Wir fordern: Menschen statt Militarisierung. Würde statt Waffenlogik. Pflege statt Panikpolitik.
7. Ein Europa, das Frieden lebt
Wir wollen ein Europa, das Konflikte löst, statt sie verschärft. Ein Europa, das Diplomatie stärkt, statt sie zu ersetzen. Ein Europa, das Menschen schützt, statt sie zu opfern. Ein Europa, das Empathie als Stärke begreift und Frieden als Aufgabe.
Schlussformel
Wir entscheiden uns für Frieden. Wir entscheiden uns für Empathie. Wir entscheiden uns für Würde. Wir entscheiden uns für Menschen.
Frieden und Empathie statt Kriegsrhetorik und Feindbilder. Jetzt. Für uns. Für Europa. Für die Zukunft!


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