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Würde = unantastbar

In der aktuellen Debatte um die Darstellung politischer Persönlichkeiten geht es um weit mehr als nur um "schlechten Geschmack" oder politische Satire. Wenn Menschen durch rassistische Tropen und historische Klischees entmenschlicht werden, verlassen wir den Boden des demokratischen Konsens. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass Sprache und Bilder Vorboten von Handlungen sind. Wer Menschen die Würde abspricht, bereitet den Weg für eine Gesellschaft, in der Rechte nicht mehr universell gelten, sondern verhandlebar werden. Ich positioniere mich klar gegen jede Form der rassistischen Herabwürdigung - unabhängig davon, aus welcher Richtung diese kommt. Echte politische Auseinandersetzung braucht Argumente, keine Entmenschlichung. Respekt gegenüber dem Amt und der Person, insbesondere gegenüber ehemaligen Repräsentanten, wie dem Ehepaar Obama. Dies sollte das absolute Minimum unseres gesellschaftlichen Standards sein. Gerade im Black History Month sollten wir uns darauf besinnen, dass Fortschritt durch Inklusion entsteht, nicht durch die Wiederbelebung von Ressentiments.

Peter Ochsenbauer am 07.02.2026

 
 
 

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