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Zeitungsartikel - Pflegeinformation

  • 4. Feb.
  • 4 Min. Lesezeit

Peter Ochsenbauer am 31.01.2026 Sehr geehrte Damen und Herren,sehr geehrte Redakteur/innen, als pflegender Angehöriger und ehem. Polizeibeamter beschäftige ich mich mit der prekären Situation, in welcher sich pflegende Angehörige befinden. Ich habe das Glück, dass ich meine Mutter nach jahrelanger Pflegesituation rund um ihre Demenz, nun in ein sehr gutes Pflegeheim bringen konnte. Wo sie kürzlich ihren 90. Geburtstag feiern durfte. Deshalb nutze ich nun die Zeit, in welcher ich nun nicht mehr pflegen muss, für das Engagement für pflegende Angehörige und habe die Petition: Petition · Pflege statt Panzer - Deutschland · Change.org  ins Leben gerufen. Sehr gerne möchte ich Ihnen einen von mir bereits ausgearbeiteten Artikel zur Veröffentlichung in Ihrer Redaktion oder weiter überregionale Landkreise - hier wie folgt - anbieten:

München - Sendling/Westpark – Der Münchner Bürger Peter Ochsenbauer hat eine bundesweite Petition gestartet, die bereits über 1.300 Unterstützerinnen und Unterstützer erreicht hat. Sein Anliegen: Die Bundesregierung soll die Pflegeversicherung finanziell stabilisieren und die Eigenanteile begrenzen – um sowohl Familien als auch die kommunalen Haushalte zu entlasten. Er betont: Pflegende Angehörige sind der größte ambulante Pflegedienst Deutschlands und entlasten die öffentlichen Haushalte um Milliarden. Daraus erwächst eine staatliche Verantwortung, diese Menschen nicht allein zu lassen.“ „Pflegende Angehörige übernehmen 80 % der Pflege in Deutschland und entlasten die öffentlichen Haushalte um zweistellige Milliardenbeträge. Trotzdem werden sie finanziell kaum abgesichert.“

In seiner Petition weist Ochsenbauer darauf hin, dass die Eigenanteile für einen Pflegeheimplatz inzwischen 3.245 Euro pro Monat erreichen. „Das ist faktisch eine Enteignung der älteren Generation“, heißt es dort. Bereits heute ist jeder zweite Pflegeheimbewohner auf Sozialhilfe angewiesen – mit steigender Tendenz. Wenn Pflege unbezahlbar wird, springen die Sozialhilfeträger ein – also die Kommunen. Damit wird eine Bundesaufgabe auf die Städte/Landkreise abgewälzt.“ Wenn immer mehr Menschen die Pflegekosten nicht mehr tragen können, landen die Fälle am Ende bei den Sozialhilfeträgern“, erklärt Ochsenbauer. „Über 350.000 Menschen beziehen Hilfe zur Pflege – Tendenz steigend. Das ist ein historischer Höchststand und belastet die kommunalen Haushalte massiv. 

Dies nimmt unseren Gemeinden den finanziellen Spielraum, den sie für Schulen, Infrastruktur und Ehrenamt dringend brauchen.“ „Unsere Stadt und die Gemeinden im Landkreis stehen ohnehin unter Druck. 

Die Folgen für die Kommunen in München und dem Landkreis sind erheblich:

  • immer mehr Sozialhilfefälle,

  • steigende Pflichtausgaben,

  • sinkende Planbarkeit,

  • weniger Mittel für kommunale Kernaufgaben,

  • wachsende strukturelle Risiken für ländliche Regionen wie Arrach.

Ochsenbauer fordert daher eine klare Prioritätensetzung: „Daseinsvorsorge darf nicht hinter geopolitischen Debatten verschwinden. Wenn das Budget nicht für alles reicht, muss zuerst die Existenz der Menschen gesichert werden, die dieses Land aufgebaut haben.“

Die Petition verlangt unter anderem:

eine Deckelung der Eigenanteile (Vorschlag: maximal 1.000 Euro), eine nachhaltige Finanzierung der Pflegeversicherung, eine Entlastung der kommunalen Haushalte, eine Stärkung der Pflegeangebote im ländlichen Raum,sowie eine bessere Unterstützung pflegender Angehöriger, die den Staat jährlich um Milliarden entlasten.

Viele Bürger/innen in München und dem gesamten Landkreis haben die Petition bereits unterzeichnet. Zahlreiche Rückmeldungen schildern steigende Kosten, familiäre Überlastung und die Sorge, das eigene Zuhause verkaufen zu müssen, um Pflege zu finanzieren. Einige Betroffene berichten sogar von entwürdigenden Aussagen wie: „Verkaufen Sie doch einfach Ihr Eigenheim.“Folgende Punkte sind zu beachten: a) „Die oft zitierte 100.000‑Euro‑Grenze schützt in der Praxis kaum jemanden: Sie ist ausschließlich eine Einkommensgrenze für unterhaltspflichtige Kinder – nicht für Vermögen. Das bedeutet: Auch wenn die Kinder unter dieser Grenze liegen, muss die pflegebedürftige Person ihr eigenes Vermögen, inklusive des Eigenheims, vollständig einsetzen, bevor überhaupt Sozialhilfe greift.“ „Bevor die 100.000‑Euro‑Grenze überhaupt relevant wird, muss die pflegebedürftige Person ihr eigenes Vermögen vollständig aufbrauchen. Erst danach prüft der Staat das Einkommen der Kinder.“

Das bedeutet: Die 100.000‑€‑Grenze ist für die meisten Menschen völlig irrelevant. b) „Auch wenn ein Haus emotionaler Lebensmittelpunkt ist, gilt es rechtlich als Vermögen. Nur in seltenen Härtefällen wird von einer Verwertung abgesehen.“

c)„Ein Eigenheim ist nur dann geschützt, wenn ein Ehepartner oder ein anderer privilegierter Angehöriger dort lebt. Sobald das nicht der Fall ist, gilt das Haus als verwertbares Vermögen.“Viele Alleinstehende oder Verwitwete sind dadurch extrem gefährdet.

d)„Die Eigenanteile steigen jedes Jahr um mehrere hundert Euro – Renten aber nur um wenige Prozent. Die Schere geht immer weiter auseinander.“  Das ist ein strukturelles Problem, kein individuelles.

e)„Pflegebedürftige dürfen nur 10.000 Euro Vermögen behalten. Alles darüber – auch Immobilien – gilt als verwertbar. Das reicht nicht einmal für wenige Monate Pflege. “Viele Menschen glauben, die Pflegeversicherung decke die Kosten. Tatsächlich ist sie nur eine Teilkasko – der Rest bleibt bei den Familien hängen. Während Menschen in Deutschland steigende Steuerlasten für internationale Konflikte tragen, müssen sie gleichzeitig fürchten, ihr eigenes Zuhause verkaufen zu müssen, um die Pflege ihrer Eltern zu bezahlen.

Ochsenbauer betont: „Die alteingesessenen Bürger/innen des Landkreises leben von starken Familien und starken Gemeinden. Wenn Pflege zur Armutsfalle wird, bricht beides weg, die Familien und die Gemeinden.“

Die Petition kann weiterhin unterzeichnet werden: Petition · Pflege statt Panzer - Deutschland · Change.org

Mit freundlichen Grüßen Peter Maximilian Ochsenbauer Gerne bin ich bereit mit Ihnen diesen Artikel weiter auszuarbeiten oder zu verfeinern. Über eine kurze Rückmeldung, ob Sie diesen Artikel veröffentlichen könnten, würde ich mich sehr freuen.Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre wichtige Arbeit für die Region!

Pressekontakt: Peter Ochsenbauer / München-Sendling/Westpark / peter.ochsenbauer@googlemail.com /

 
 
 

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