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Keine Angst vor neuen dominanten "Führern"

  • 3. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Peter Ochsenbauer schreibt am 03.01.2026 Warum wir keine Angst vor neuen Führungsfiguren haben müssen

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs trägt unser Land eine besondere Verantwortung: die Verantwortung, aus der eigenen Geschichte heraus eine friedliche, demokratische und menschenwürdige Ordnung zu schützen. Diese Verantwortung ist kein abstrakter Auftrag, sondern ein gelebtes Versprechen – an uns selbst und an die Welt.

Deshalb müssen wir heute keine Angst vor neuen starken Stimmen oder politischen Führungsfiguren. Nicht, weil wir blind vertrauen, sondern weil wir wissen, worauf wir bauen: auf ein demokratisches Völkerrecht, das uns schützt, und auf eine Gesellschaft, die gelernt hat, dass Frieden niemals durch Krieg entsteht. Frieden entsteht durch Diplomatie, durch Zuhören, durch das Ringen um Lösungen, die niemanden entmenschlichen.

Unser Land hat seit 1945 immer wieder gezeigt, dass es Krisen nicht durch Gewalt, sondern durch Zusammenarbeit bewältigt. Ob wirtschaftliche Umbrüche, politische Spannungen oder globale Herausforderungen – wir haben sie gemeinsam getragen. Wir haben verhandelt, vermittelt, aufgebaut. Und wir haben gelernt, dass Stärke nicht im Drohen liegt, sondern im Zusammenhalten.

Doch dieser Zusammenhalt beginnt nicht nur in internationalen Gremien. Er beginnt hier, bei uns, im eigenen Land. Wenn wir Menschen aus der Pflegefalle holen, wenn wir soziale Not ernst nehmen, wenn wir niemanden zurücklassen – dann stärken wir das Vertrauen, das jede Demokratie braucht, um stabil zu bleiben. Eine Gesellschaft, die füreinander einsteht, ist nicht verführbar. Sie ist nicht ängstlich. Sie ist souverän.

Eine Demokratie bleibt stark, wenn sie ihre Schwächsten stärkt.

Wir müssen keine Angst vor neuen Führungsfiguren haben, wir müssen keine Zukunftsängste haben, solange wir uns selbst treu bleiben: unserer Geschichte, unseren Werten, unserer Menschlichkeit. Denn die wahre Stärke unseres Landes zeigt sich nicht in Macht, sondern darin, dass wir Konflikte friedlich lösen wollen und jeden Menschen als wertvoll ansehen – und nicht als Werkzeug für politische Ziele.


Wenn wir diese Haltung bewahren, dann bleibt unsere Demokratie nicht nur stabil – sie wird zu einem Ort, an dem Hoffnung wachsen kann. Und zu einem Land, das zeigt:


Frieden ist möglich, wenn wir ihn leben.



 
 
 

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