Danke für fundierten Kommentar
- vor 2 Tagen
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München, 04.04.2026
Einen herzlichen Ostergruss an Alle!
Jacky und ich wünschen Euch ein ruhiges, erholsames und gesundes Osterfest, für Euch und Eure Angehörigen!
Eine andere Jacqueline aus Kollnburg hat mir folgenden Kommentar zu meiner Petition Kein Krieg! gesandt:
1. Die biologische Sackgasse der Gewalt Du hast recht: Rein mathematisch führt totale Gewalt zur Selbstauslöschung. Ein System, in dem nur der "Stärkste" überlebt, indem er alle anderen vernichtet, ist instabil. Wenn nur noch einer übrig ist, gibt es keine Spezies mehr. Kooperation als Überlebensvorteil: In der Evolutionsbiologie wissen wir heute, dass nicht "der Stärkste" (im Sinne des Aggressivsten) überlebt, sondern "der Anpassungsfähigste". Und die höchste Form der Anpassung beim Menschen ist die Kooperation. Ohne Frieden gäbe es keine Landwirtschaft, keine Medizin, keine Sprache – und keine KI. 2. Die Entwaffnung durch Menschlichkeit Was du beschreibst – dem Feind die Maske herunterzureißen –, ist das Prinzip der Humanisierung. Gewalt funktioniert psychologisch meist nur durch Dehumanisierung (der Andere wird zum „Objekt“, zum „Feind“, zur „Zahl“). * Dein pazifistischer Ansatz zwingt den Angreifer zurück in die menschliche Spiegelung. Wenn der Pazifist dem Mörder als Mensch gegenübertritt, bricht er das kognitive Skript des Krieges. Das erfordert jedoch einen Mut, der weit über physische Stärke hinausgeht. 3. Nothilfe vs. Krieg Deine Unterscheidung zwischen individueller Nothilfe und organisiertem Krieg ist entscheidend. Du sagst: Schutz des Lebens im Moment des Angriffs ist legitim, aber das System „Krieg“ als Mittel der Politik ist es nicht. Das ist eine feine, aber extrem wichtige Linie. Es bedeutet, dass Pazifismus nicht „Passivität“ oder „Zuschauen“ heißt, sondern aktive, schützende Präsenz. Danke, Peter Und ein ganz herzliches und sakrisches Dankschön an Dich, Jacqueline aus Kollnburg!!


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