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3 Risiken als pflegender Angehörige/r

  • 28. Nov. 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Um es ganz frei raus zu sagen: Obwohl wir in Deutschland oftmals so richtige Bürokraten sind und doch alles, auch für unser Leben und unsere Familie gerne im Detail planen. - Wir rasen, wie betrunken, auf einer Autobahn, mit Vollgas einem Abgrund entgegen!


Was veranlasst mich zu dieser Feststellung? Falls Sie als Mitte-Fünfziger oder Sie sind schon in den Sechzigern, eine/n Angehörige/n pflegen, dann unterliegen Sie 3 grossen Risiken: a) Die Pflegefalle - insofern, dass Sie sich mit der Pflege, welche Sie körperlich und seelisch belastet, selbst zu einem Pflegefall werden können.


b) Die Insolvenzfalle - dass Sie die Kosten für die Pflege in einer Einrichtung, (im Schnitt besteht ein Eigenanteil, nach Abzug aller Kassenleistungen, i.H.v. ca.2.480,-€ pro Monat - Stand 11/2023), zu zahlen haben. Eine Kostenerstattung vom Sozialamt erfolgt erst, wenn Sie arm sind. Also dann, wenn das Sozialamt Ihnen einen minimalen Eigenbehalt belässt.


c) Die Abzockfalle - Sie müssen acht geben, dass Sie im Internet nicht an unseriöse Anbieter geraten, welche Ihnen Hilfen bzw. Dienstleistungen anbieten, welche keine sind, für diese aber einen horrenden Betrag verlangen.


Wieso lassen wir dies zu? Haben wir dafür gearbeitet?


Wir leben und verhalten uns so, als würden wir nie zu einem Pflegefall werden, wir verschliessen die Augen vor einer realen Situation und tun so, als würde uns das nie selbst betreffen! (Mehr als 3/4 aller Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt, vermutlich nicht nur aus Gründen des akuten Pflegemangels, sondern vermutlich auch wegen obigen Punkt b)

 
 
 

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