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Dialog mit den neuen Bundesländern

Beitrag vom 08.09.2024


Reden, Diskutieren auch zivilisiert miteinander Streiten ist notwendig, lohnt sich aber, denn... ... a) die Bürger in Ostdeutschland sind zurecht wütend auf die etablierten Parteien. Die Bürger in Ostdeutschland sind seit der Wende von den Westdeutschen grösstenteils ignoriert und benachteiligt worden.

b) es wird ein grober Fehler sein, wenn man bspw. in Thüringen die CDU mit der Regierungsbildung beauftragt, weil man damit den "Bock zum Gärtner" macht. Die politische Situation unter der Führung einer CDU-Regierung wird dort mit Sicherheit zu einer Eskalation führen, wie sie die CDU noch nie erlebt haben wird. c) es ist den Bürgern im ländlichen Bereich schwer zu vermitteln, dass der örtliche Nahverkehr nicht funktioniert, dass das öffentliche Schwimmbad und die Einkaufsmöglichkeiten geschlossen wurden, aber dass das Geld für Flüchtlinge nun direkt vor Ort da ist.


Natürlich darf man die Not der Einen nicht gegen die Not der Anderen ausspielen. Aber die etablierten Parteien tun nichts gegen Vorurteile und tun nichts dagegen, dass die eine Not gegen die andere Not politisch ausgeschlachtet wird. Die Menschen in Ostdeutschland müssen nach jahrzentelangem Ausbluten und über-den-Tisch-gezogen-worden-seins (damals schon mittels Treuhand) endlich ernst genommen werden! Dass den klassischen Parteien, diese Wut nun bei den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und heute in Brandenburg, auf die eigenen Füsse fällt, ist deren eigenes Verschulden. Das passiert, wenn man nur arrogant auf sein eigenes politisches Taktieren schaut, unfähig ist seine Fehler einzugestehen, geschweige denn diese Fehler zu korrigieren. Und die Bürger im Osten Deutschlands nicht ernst nimmt und Ihnen nicht zuhört!

 
 
 

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