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Save ourselfs first

  • 4. Juli 2022
  • 2 Min. Lesezeit

04.07.2022: Eine sehr empfehlenswerte Doku über den Kreislauf des Lebens von ARTE: https://www.youtube.com/watch?v=MKWS2mjwM0I


Aus der YouTube-Beschreibung:

„Kreislauf des Lebens - Die Gaia-Hypothese" lüftet die Geheimnisse eines innovativen Konzepts der Kreislaufwirtschaft – ein Wirtschaftssystem, das auf der Idee basiert, dass nichts verschwendet werden sollte. Es ist eine täuschend einfache Idee – und eine, die im Herzen der Natur und der natürlichen Welt liegt, aber sie ist weit entfernt von der Art und Weise, wie die meisten von uns unser Leben im 21. Jahrhundert leben – und sie hat das Potenzial, die Ressourcen unseres Planeten zu retten und uns vor den Verwüstungen des zukünftigen Klimawandels zu bewahren. Die Dokumentation erzählt die Geschichte von vier Visionären und Visionärinnen aus aller Welt, deren Denken das Konzept der Kreislaufwirtschaft prägt und beeinflusst – der 102-jährige Erfinder Dr. James Lovelock, die Biomimikry-Biologin Janine Benyus, der Ingenieur und Designer Arthur Huang und der Finanzier John Fullerton. Die außergewöhnlichen Erfahrungen dieser sehr unterschiedlichen Menschen haben die Art und Weise verändert, wie sie über die Zukunft der Menschheit denken.

Ich finde den Beitrag beachtenswert und gut, nichtsdestotrotz habe ich mir erlaubt folgendes Feedback zu geben:

Sehr geehrtes ARTEde-Team, sehr geehrte Damen und Herren,


diese Dokumentation ist sehr richtig und beachtenswert, jedoch kann dies erst der zweite Schritt sein. Denn warum sollten die Menschen diesen richtigen Weg des nachhaltigen Kreislaufes einschlagen, wenn sie selbst nicht bereit sind, sorgsam und nachhaltig sowie rücksichtsvoll mit sich selbst und freundlich miteinander umzugehen?


Zuerst müssen die Menschen also erfahren und erkennen, dass dieser richtigen Erkenntnis, ein Umdenken im sozialen Sinne und im sozialen Miteinander, vorausgesetzt sein muss. Wir müssen zuerst sozialer, nachhaltiger und rücksichtsvoller mit unseren Schwachen, unseren Armen, unseren Älteren, unseren Kindern, umgehen. Und dann den "Schatz der Mitmenschlichkeit" entdecken, bevor wir bereit sein werden, den nötigen Respekt vor der Natur entdecken zu können.


Nichtsdestotrotz gratuliere ich zu dieser Dokumentation, jedoch fehlt die zuvor notwendige Erkenntnis und Bereitschaft, dass die Menschen erst lernen müssen, rücksichtsvoller miteinander umzugehen!

.... Wie wollen wir es denn schaffen, die nötige Achtung vor der Natur zu haben, wenn wir nichteinmal - miteinander - respektvoll umgehen können?... stattdessen Milliarden für Waffen ausgeben,.. wobei man mit einem Bruchteil der Waffenausgaben weltweit die meisten Hungersnöte beseitigen könnte! Müssen wir nicht zuerst Kriege beenden und die notwendige Achtung und den nötigen Respekt voreinander haben, bevor wir die Welt da Draußen verändern wollen?

Es ist natürlich richtig, wenn man die Umwelt schützen und die Tiere retten will. Wenn man aber an etwas operieren oder an einem System etwas einstellen möchte, dann sollte man sich an die eigene Nase fassen, denn wir sind selbst ein Teil dieser Natur, dieser Umwelt!


Wenn wir also unsere eigenen Fehler und unsere eigene Einstellung gegenüber unseren Mitmenschen und der Natur nicht begreifen, dann sind wir hilflose Dilletanten, welche zwar sehen, dass etwas nicht stimmt, aber dennoch leider wenig dagegen unternehmen können.


Die Erkenntnis, dass etwas mit unserem Verhalten gegenüber der Natur nicht stimmt, ist gut und richtig.

Dass wir aber unser Denken, über uns selbst und unsere Motivation, selbst hinterfragen und evtl. anpassen müssen, ist meines Erachtens, eine wichtige Voraussetzung und gehört zu dieser Erkenntnis. Allerbeste und herzliche Grüße, P. Ochsenbauer

 
 
 

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