Über den Tellerrand: Impfpflicht bei Pflegepersonal (CA/AUS) und Todesfälle i.Z.m. Astra Zeneca
- 15. Dez. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Jan. 2022
Hallo und Guten Abend, liebe Freunde meiner nachdenklichen Webseite !
Heute (Dez. 2021) habe ich ein paar Artikel aus Canada und Australien für Euch ins Deutsche übersetzt:
a) Im ersten Teil geht es darum, mit welchen Problemen die Regierungen in Canada zu kämpfen hatten, als sie für das Gesundheitspersonal eine Impfpflicht einführten. Diese musste teilweise wieder zurückgenommen werden, weil eine Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems gefährdet war (Quebec und Ontario). In British Columbia (Canada) mussten später dann 2 Prozent des Pflegepersonals entlassen werden, weil diese sich weigerten, sich impfen zu lassen.
Die deutschen Übersetzungen zu a) findet Ihr hier unter diesem Beitrag
Die englischen Seiten zu a) findet Ihr hier:
https://www.cbc.ca/news/canada/montreal/mandatory-vaccination-new-health-workers-1.6235760 und
https://ici.radio-canada.ca/rci/en/news/1836967/ford-wont-impose-covid-19-vaccine-mandate-for-ontario-healthcare-workers
b) Im zweiten Teil habe ich aus einem beliebten med. Fachportal (aus Australien) übersetzt, und zwar, wie Sie dort mit dem Problem der Impfverweigerung von med. Fachpersonal umgehen. Dabei finde ich es wichtig zu erfahren, wie differenziert und verständnisvoll mit der Verweigerungshaltung umgegangen wird. Man kommt dabei auch zum Ergebnis, dass es meist nicht viel hilft, wenn man mit Gesetzen und Verordnungen die Leute zur Impfung zwingt, sondern dass man zuvor auf Freiwilligkeit und Überzeugung setzen sollte. Weil viele Pflegekräfte sich durch den Zwang genötigt fühlen, wenn sie nicht überzeugt sind, dass sie in Folge dessen ihre Arbeit verlieren.
Den englischen Artikel findet Ihr hier: https://www1.racgp.org.au/newsgp/clinical/what-makes-healthcare-workers-vaccine-hesitant und die deutsche Übersetzung unten.
Ebenfalls wird in diesem australischen Fachportal darüber berichtet, dass es zu Todesfällen mit dem Impfstoff Astra Zeneca gekommen ist. Gerade bei Frauen im höheren Alter (ca. 70 Jahre und <) Und zwar durch Hervorrufen und Verstärken des Guillain-Barré-Syndroms (GBS). Es sei deshalb wichtig, dass die Ärzte vor der Impfung aufklären, ob Patienten unter diesem Syndrom leiden.
Den englischen Artikel findet Ihr hier: https://www1.racgp.org.au/newsgp/clinical/guillain-barre-syndrome-deaths-likely-linked-to-co und die deutsche Übersetzung unten.
Leider mangelt es in Deutschland bei der "Impfwut" grundsätzlich daran, dass Risikoptienten (hier meine ich die Risikogruppen, welche ein Risiko in Bezug auf bestimmte Impfreaktionen haben könnten). Dass diese Risikopatienten kaum oder gar nicht auf eventuelle Nebenwirkungen der Impfstoffe hingewiesen werden. Die Arztpraxen haben kaum Zeit, bei dem Ansturm von Impfwilligen, die nötigen und notwendigen Aufklärungen durchzuführen.
Ggeschweige denn vorab mitzuteilen, welchen Impfstoff sie dann verabreichen. Welcher Impfstoff dann verabreicht wird, dies bekommt man erst beim Impftermin mitgeteilt, wenn alles schon vorbereitet ist. So dass eine Abwägung, ob die Impfung (in einzelnen Fällen) wirklich in einem günstigen Verhältnis gegenüber einem evtl. Impfrisiko ist, dann oftmals nicht mehr abwägbar ist. Bzw. der Impftermin dann steht und wahrgenommen werden "muss", ohne dass man hinreichend aufgeklärt wurde.
Man könnte argumentiern, dass man ja vorher telefonisch abklären hätte können, um welchen Impfstoff es sich handelt. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass es die ärztliche Pflicht ist, vorab und zwar ungefragt, den Patienten nicht nur unaufgefordert mitzuteilen, welchen Impfstoff er verabreicht, sondern auch umfassend über Impfnebenwirkungen und Impfrisiken aufzuklären und nicht nur "blind zu verimpfen".


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